In der Mitte Europas
| Rodesgrün von Norden ca 1995 |
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Geschichtliches
Rodesgrün war Stammsitz der Herren von der Grün, aus denen die im Frankenwald weitverzweigten Geschlechter der Reitzensteiner und der Wildensteiner hervorgingen. Mit der ältesten Urkunde aus dem Jahre 1330 versprechen die Brüder Nikolaus von der Grün und Konrad von Reizenstein dem Vogt Heinrich den Älteren von Weida, mit der Veste Rodesgrün getreulich zu warten; Rodesgrün, später Rodes- und Rodisgrün, geht vermutlich zurück auf die Rodung eines Ritters Rodan; seine Burg lag vermutlich südöstlich der Ortsmitte auf einem Hügel. Ein noch älterer Turmhügel zwischen Burg und der Straße diente wahrscheinlich der Sicherung des Verkehrsweges (heute die so genannte Wach, eine mit Gebüsch bewachsene Bergkuppe rechts von der Straße nach Neuhaus).
| Rodesgrün von Süden Frühling 2000 |
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Im Jahre 1373 fiel Rodesgrün durch Kauf an den Burggrafen Friedrich von Nürnberg. In den Fehden 14. Jahrhunderts mit den Vögten von Weida wurde die Burg durch Feuer zerstört und nie wieder aufgebaut, wenn auf dem Platz, wo später das Haus Nr. 23 entstand, Thomas von Reitzenstein einen gemauerten Sitz errichten ließ. Als neue Burg diente ab 1400 das Schloß Neuhaus. Dir Höfe von Rodesgrün, von denen zwei durch Anton von Guttenberg an das Hospital Kulmbach verschenkt wurden, gerieten Jahrhunderte in die Abhängigkeit von Neuhaus.